Homeoffice

Tipps und Tricks um konzentriert im Homeoffice zu arbeiten:

  • Ich stelle mir einen Wecker. Homeoffice erfordert viel Disziplin und dazu gehört nicht, jeden Tag auszuschlafen und in den Tag zu leben
  • Ich strukturiere meinen Tag: ich lege Arbeitszeiten fest und halte mich auch an diese
  • Ich mache meinem privaten Umfeld deutlich, dass ich während meinen Arbeitszeiten nicht verfügbar bin
  • Ich mache regelmäßig Pausen
  • Ich habe auch Feierabend. Ich fahre meinen PC runter, mache das Licht aus und verlasse meinen Arbeitsplatz. Sobald ich die Tür hinter mir zugezogen habe, habe ich Feierabend

Zugegeben, diese Punkte klingen zunächst sehr banal. Aber wenn du dir die einzelnen Punkte näher anschaust, erscheinen sie immer wichtiger. Zu Beginn meiner Tätigkeit im Homeoffice und vor allem zu Beginn meiner Selbständigkeit wurde mir oft unterstellt, ich könne doch jeden Tag ausschlafen.
Könnte ich, tu ich aber nicht.
Ich starte in den Tag gemeinsam mit meinem Hund bei einer Runde um den See. Das machen wir jeden Morgen, gleiche Strecke, gleiche Uhrzeit. Sind wir zurück, führt mein Weg direkt ins Homeoffice. Dann beginnt mein Arbeitstag, denn auch meine Kunden wissen von meinen festen Arbeitszeiten. Und viele Aufgaben müssen eben auch während regulären Arbeitszeiten erledigt werden.
Am Wochenende stehe ich übrigens zur gleichen Uhrzeit auf. Denn, umso früher ich aufstehe, umso mehr habe ich vom Tag. Sei es unter Woche mehr Zeit für meine Aufgaben, oder am Wochenende mehr Freizeit.

Zu Beginn meiner Selbständigkeit sind mir regelmäßige Pausen sehr schwer gefallen. Natürlich will man alles immer sofort und so schnell wie möglich erledigen. Aber regelmäßige Pausen sind auch wichtig um Energie zu tanken und steigern die Konzentration. Mir reichen nach einer großen Aufgabe oft ein paar Minuten zum durchatmen, hier trinke ich einen Kaffee oder gehe kurz mit dem Hund vor die Tür. Eine Mittagspause mache ich auch, diese mache ich sogar halbwegs pünktlich täglich um 12:00 Uhr. Natürlich abhängig davon, wo ich gerade mit meinen Aufgaben stehe. 

Auch habe ich irgendwann Feierabend. Offiziell habe ich meine Öffnungszeiten, an diese halte ich mich. Darüber hinaus bin ich telefonisch dann nicht mehr erreichbar. Abends nutze ich diese Zeit um noch liegen gebliebene Themen abzuarbeiten und meinen nächsten Tag zu planen. Sobald ich mein Homeoffice verlassen habe und die Bürotür geschlossen habe, habe ich aber Feierabend. Das ist sehr wichtig und ich kann nur den Tipp geben, den Feierabend auch ernst zu nehmen. Man kann nicht immer 24/7 erreichbar sein und das muss man auch nicht. Den Feierabend brauchst du um neue Energie zu tanken und deine Freizeit zu genießen. Gerade solche banalen Dingen vergisst man oft und unterschätzt die Wichtigkeit.

Passt das Arbeitsmodell „Homeoffice“ zu mir?

Wenn du bis hierhin gelesen hast, machst du dir vielleicht Gedanken darüber, dass das Homeoffice vielleicht doch nicht Jedermanns Sache ist. Auch wenn es für viele ein Traum ist von Zuhause aus zu arbeiten, kann es für manche ein Alptraum werden.

Nicht jeder ist dafür geeignet. Es fängt bereits bei den Kleinigkeiten an: keine Kollegen mehr um dich herum, viele Ablenkungen, etc.

Bestimme deshalb, ob Homeoffice für dich passt:

  • Kannst du dich selbst motivieren? Bist du diszipliniert?
  • Brauchst du Interaktionen von Angesicht zu Angesicht oder genügt dir die Kommunikation per Mail, Chat, Videokonferenz?
  • Hast du einen Raum, welcher sich als Büro eignet?

    Dein Arbeitsplatz:

  • Dein Homeoffice sollte ein Arbeitszimmer sein, welches von deiner restlichen Wohnung abgetrennt ist
  • Du solltest über schnelles Internet verfügen
  • Du solltest gewährleisten können, dass keine Dritte Zugang zu deinem Büro haben
  • Du solltest deinen Arbeitsplatz Zuhause genauso komfortabel wie im Büro einrichten

Homeoffice in Festanstellung

Auch dieses Arbeitsmodell gibt es und wird immer beliebter. Ich selbst habe fast 2 Jahre im Homeoffice gearbeitet und war Vollzeit in Festanstellung. Es gibt viele Gründe, warum jemand im Homeoffice arbeiten möchte. Sei es, weil man gerne reist, der Partner in einer anderen Stadt wohnt oder einfach Privat- und Berufsalltag besser vereinbaren kann. Oft liegt es an den Vorgesetzten, ob Homeoffice erlaubt ist und in welchem Umfang. Aber auch hier sehen Unternehmen immer mehr die Vorteile die das Homeoffice mit sich bringt.


Wenn du gerne im Homeoffice arbeiten möchtest und deinen Chef von diesem Arbeitsmodell überzeugen möchtest, kann ich dir ein Coaching mit Teresa Bauer von Getremote ans Herz legen. Sie hat sich darauf spezialisiert, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen auf dem Weg ins Homeoffice zu begleiten.

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